Top-Platzierung für die Veterinärmedizinische Universität Wien beim Uni-Ranking 2006

(04.05.2006) Die Veterinärmedizinische Universität Wien (VUW) gehört laut Hochschulranking 2006 des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) zur internationalen Spitzengruppe in der Forschung und bei der Studiensituation.

"Die Ergebnisse des Hochschulrankings 2006 visualisieren eindrucksvoll die erfolgreiche Arbeit unserer Wissenschafterinnen und Wissenschafter in den Bereichen Lehre und Forschung sowie das hohe Engagement unserer motivierten Studierenden und bestätigen nun auch offiziell die gute wissenschaftliche Praxis, die täglich an unserem Campus gelebt wird", freut sich Rektor von Fircks über die ausgezeichneten Ergebnisse.

Die VUW hat für die Studienrichtung Biomedizin und Biotechnologie Topwertungen im Fachbereich Biologie. Besonders bei den Indikatoren "Studiensituation", "Studienorganisation", "Lehrangebot", "Praxisbezug", "Verhältnis Studierende-Lehrende", "Betreuung durch Lehrende", "Arbeitsmarkt- und Praxisbezug", "Publikationen" und "Drittmittel pro Wissenschafter" erhält sie Spitzenwertungen.

Spitzenleistungen brauchen Weitblick und zielgerichtete Fokussierung

Warum sich die VUW so positiv mit dem Studienbereich Biologie positionieren konnte, erklärt sich Rektor von Fircks folgendermaßen: "Diese positiven Ergebnisse resultieren vor allem aus unserer medizin-wissenschaftlichen Basis und dem großen Praxisbezug dieses Fachgebietes, in dem sowohl forschungsbezogene Projektmitarbeiten als auch eine 4-wöchige Praxis und eine 4-monatige Bakkalaureatsarbeit absolviert werden. Zudem werden in dieser noch jungen Studienrichtung Forschungsschwerpunkte auf vier der fünf Profillinien der VUW - Pathophylsiologie, Infektionsbiologie, Biomedizin und Biotechnologie bzw. Gentherapie - sowie auf den Bereich Innovative Diagnostik gelegt."

Diese besonderen Arbeits- und Studienbedingungen fördern den Teamgeist und das Zusammengehörigkeitsgefühl der Studenten, was sich eindrucksvoll in den Aktivitäten der Fachschaft zeigt. So gründeten die engagierten Studenten eine eigene Plattform - den Club Biotech - der Kontakte zur biomedizinischen Industrie und internationalen Spitzenforschern herstellt.

Stärken beibehalten, Defizite ausmerzen und weiterhin große Ziele im Auge behalten

"Wir freuen uns natürlich sehr über dieses positive Bewertung, das heißt aber nicht, dass wir uns jetzt auf diesen Lorbeeren ausruhen. Ganz im Gegenteil: jetzt werden wir uns jene Indikatoren vornehmen, bei denen wir noch nicht so positiv abgeschnitten haben", erklärt Rektor von Fircks.

"Dass wir uns bei den Indikatoren "Promotionen und Zitationen" in der Schlussgruppe befinden erklärt sich aus der kurzen Dauer, welche es dieses Studium erst gibt. Hinsichtlich des Professorenurteils ist es uns schon bewusst, dass der letzte hier forschende und lehrende Nobelpreisträger - Viktor Franz Hess - bereits vor 70 Jahren den Nobelpreis erhielt. Doch wir sind guter Hoffnung, dass wir in den nächsten zehn Jahren erneut diese Auszeichnung erhalten - nominierungswürdige Kandidaten gibt es jedenfalls jetzt schon", so Rektor von Fircks.

Investitionen sollen auch in Zukunft ausgezeichnete Leistungen sichern

Die Veterinärmedizinische Universität Wien hat ihren Standort erst vor zehn Jahren bezogen und gehört seither zu den modernsten Universitäten im Bereich der Veterinär- und Biomedizin. "Man darf jedoch nicht vergessen, dass der Erhalt und der weitere Ausbau unserer Universität auch weiterhin neuer Investitionen bedarf, anstelle hoher Mieten an die BIG zu bezahlen. Sonst werden wir hier bald ein Museum statt Weltklasse haben", verweist Rektor von Fircks abschließend auf ein sehr wesentliches Problem der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

www.vu-wien.ac.at

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